Pressemitteilung: Wie die Wirtschaftskrise die offenen Immobilienfonds beeinflusst

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Durch die Wirtschaftskrise haben die offenen Immobilienfonds ihren Ruf als renditeträchtige Geldanlage verloren. Grund für die Verunsicherung der Anleger sind schrumpfende Renditen, Schließungen, weltweit schwierige Büromärkte und trübe Zukunftsaussichten. Deshalb plant die Bundesregierung, die offenen Immobilienfonds weiter zu regulieren. Ein Vorschlag ist dabei unter anderem, dass der Verkauf von Anteilen künftig erst nach zwei Jahren Haltedauer möglich sein soll. Für sicherheitsorientierte Anleger empfiehlt es sich daher, die Investition genau zu überlegen. Denn klar ist, dass die Branche mit gravierenden Problemen zu kämpfen hat. So wird geschätzt, dass derzeit über 25 Mrd. der insgesamt 90 Mrd. EUR, die in offenen Fonds investiert sind, eingefroren sind. Dazu kommt, dass dieses Jahr die Mietpreise im Vergleich zum Vorjahr weltweit sinken und viele ertragreiche Mietverträge auslaufen. Das hat unter anderem zur Folge, dass es viele leer stehende Bürokomplexe speziell in Nordamerika und Asien geben wird. Auch der Vergleich der aktuellen Jahresrendite offener Fonds mit der des Vorjahres bestätigt den allgemeinen Abwärtstrend. Lag die Jahresrendite im Jahr 2009 im Schnitt noch bei 4,3 Prozent, so lag sie Ende März im Schnitt nur bei 1,3 Prozent. Anleger, die bereits in offene Immobilienfonds investiert haben, sollten sich die eigene Investition daher genauer ansehen. Häufig investieren Privatanleger einen zu hohen Anteil ihres Anlagekapitals in offene Immobilienfonds. Nach Meinung von Experten eignen sich offene Immobilienfonds höchstens als zehnprozentige Beimischung für das ausgewogene Depot. Betroffene Anleger sollten allerdings nicht in hektische Betriebsamkeit verfallen, sondern ihr Risiko prüfen lassen. Häufig ergeben sich Anhaltspunkte für Beratungsfehler, wenn den Anlegern entsprechende Beteiligungen als sicher verkauft wurden.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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