Englischer Erbschein genügt nicht zur Grundbuchberichtigung

Artikel gespeichert unter: Deutschland - Immobilienrecht


(OLG Bremen v. 19.05.2011; Az. 3 W 6/11)
Nach dem Tod des Grundstückseigentümers kann der Erbe Berichtigung des Grundbuchs unter Vorlage eines Erbscheins gem. § 2369 BGB verlangen. Die Erbbescheinigung eines englischen Gerichts (hier: „District Probate Registry at Brighton“) genügt dafür nicht, da ausländische Erbscheine grundsätzlich keine anerkennungsfähigen Entscheidungen darstellen.

Haben Sie Fragen? E-Mail an das Forschungsinstitut

« Außergerichtliche Streitbeilegung beim Immobilienerwerb in Kalifornien     Anspruch auf Beseitigung von Baumängeln im englischen Recht »

Themen

Links

Feeds